Impulsbeitrag Themenblock III: Surfst du noch oder präsentierst du schon?

Wem ging es denn noch nicht so? Jeder der in der Welt des Social-Media sein Unwesen treibt hat sicher schon das ein oder andere mal folgende Situation erlebt: Ein lustiges Bild geschossen oder irgendwo entdeckt und hochgeladen bzw. einen Kommentar verfasst oder ohne große Überlegung geteilt und geliked.

Im Nachhinein dann aber dieses komische Gefühl in der Magengegend oder der Gedanke darüber, ob das denn jetzt sein musste? Was sagte denn dieses Bild oder dieser Kommentar über meine Person aus? Und möchte ich denn, dass dieses Bild oder dieser Kommentar jetzt in den Ursümpfen des World Wide Web auf ewig mit meinem Namen in Beziehung gebracht werden kann?

Entscheidet man sich dann dafür, dass es sehr wohl unnötig war, dann ist es zwar relativ einfach etwas wieder von der Pinnwand verschwinden zu lassen, jedoch lässt sich nichts so einfach aus eben jenen Ursümpfen und Unweiten des Internets löschen!

 

In Zeiten in denen so gut wie jeder auf die unterschiedlichsten Art und Weisen im Internet präsent ist, sollte man durchaus darauf Acht geben, wieviel man von sich auf Facebook, Twitter, MySpace, Pinterest, Google+, etc. preisgibt!

Hat man nicht schon oft genug die wildesten Geschichten darüber gehört, dass so manchem der Traumjob verwehrt blieb, da dem zukünftigen Arbeitgeber die zahlreichen Bilder vom exzessiven Ballermann-Urlaub nicht gefielen?

Ganz aktuell auch der Gegenstand, dass Hartz-4 Empfänger über Facebook ausspioniert wurden und tatsächlich auf dieser Grundlage keine Unterstützung vom Staat erhielten.

 

Sicher ist den meisten von uns die Tragweite unserer tagtäglichen Internetaktionen nur wenig bewusst. Und wenn wir dann etwas ändern möchten sehen wir uns konfrontiert mit den endlosen Geschäftsbedingungen der einschlägigen Internetportale.

Wie oft wurden wir schon von Neuerungen und Änderungen auf Facebook geplagt. Plötzlich erschien das Profil im neuen Bild und „persönliche“, ja vertraut geglaubte Nachrichten erschienen gut sichtbar für alles und jeden auf der öffentlichen Pinnwand. Der Aufschrei war groß, die Diskussionen ungehalten, zumindest eine kurze, in den Dimensionen des Internets sehr kurze Zeit. Doch haben nur die wenigsten etwas an ihrem Internetauftritt geändert.

 

Hierbei stellt sich mir die Frage, wie lange es noch dauern wird und die ersten großen Kampagnen auftauchen, die uns zur Obacht im Umgang mit dem Internet auffordern. Gleichzeitig jedoch wäre es möglich, dass dies nie der Fall sein wird, da diese Kontrolle über das Internet, welche vielleicht den wenigsten bewusst, die aber definitiv vorhanden ist, für z.B. die Wirtschaft sehr nützlich ist. Und da jeder weiß, dass uns schon lange die Wirtschaft regiert, wird diese uns weiterhin durch gekonnte Produktplatzierungen und Ähnliches beeinflussen. Eben diese sind aber nur möglich, indem unsere Eingaben im Internet gespeichert werden. Auf das Verwenden von Cookies wird uns ja nun schon auf jeder Website hingewiesen. Man kommt nicht mehr dagegen an „ausspioniert“ zu werden.

 

Gutmöglich, dass dieser ganze Beitrag etwas negativ klingt. Man sollte aber natürlich die positiven Dinge nicht unbeachtet lassen, welche uns das Internet mit seinen sozialen Plattformen gebracht hat. Immer und überall mit unseren guten und virtuellen Freunden in Kontakt stehen zu können und schöne Erlebnisse oder wichtige Sachverhalte zu teilen, darüber zu diskutieren oder einfach nur zu lachen sind sicher eine Menge wert und lassen über die Tücken gern hinwegsehen. Schließlich soll uns der Umgang mit dem Internet und der digitalen Welt auch Spaß bringen und hat uns im Alltag jetzt schon vieles erleichert!!

Wir werden im Themenblock III noch viel über diese Sachverhalte lernen. Für mich mit Sicherheit eines der interessantesten Themen! Ich freue mich darauf!

 In diesem Sinne!

Have fun and always take care in the WWW!

 

Eure AlexFor#SOOC13

 

 

Tools, Tools, Tools!

Auch ich setzte mich in einer freien Minute, im Zuge unseres neuen Themenblocks „Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement“, mit den Top 100 Tools for Learning auseinander.

Mein erster Gedanke während ich diese Liste überflog war, was eigentlich alles als Lernwerkzeug gilt. Von sozialen Netzwerken, wie Twitter und Facebook bis hin zu Plattformen, die mir bisher lediglich zur Unterhaltung dienten, wie YouTube oder Skype.

Schön und Gut, der Begriff „lernen“ lässt sich natürlich weit fassen und jeder definiert ihn anders, sowie jeder anders lernt und sich auf eigene Art und Weisen Wissen aneignet.

Ich persönlich musste feststellen, dass ich bisher mit den wenigsten der aufgeführten Tools in Berührung gekommen war.

Nun ins Detail: „Evernote“, ein Tool, dass wie ich mitbekommen habe, von vielen ausprobiert wurde, lernte auch ich vor kurzem erst kennen und lieben, da es im neuen Windows 8 System bereits vorinstalliert ist. Als wirklich empfehlenswert schätze ich dieses ein! Als nächstes Tool sprang mir „Prezi“ ins Auge, welches ich zu meiner nächsten Präsentation an der Uni mit Sicherheit einmal in Erwägung ziehen werde. Ziemlich sicher bin ich mir allerdings darüber, dass mir Tools wie „Flickr“ oder „Vimeo“ nie Unterstützung beim Lernen sein werden. Gern und immer wieder werde ich allerdings auf die Oldies but Goldies unter den Tools wie „Google Search“, „Word“ oder auch „PowerPoint“ zurückgreifen.

Definitiv werde ich mich zunehmend mit neuen Tools und Möglichkeiten beschäftigen, die mein Lernen und meine Wissensaneignung, sowie die Präsentation von Wissen bereichern und gut möglich auch verbessern können und werden!

🙂